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SeaWorld, WildAnimalPark und JoshuaTree NationalPark

Meine diesmalige visite in den USA war primär geschäftlich bedingt: eine dreitägige Entwicklerkonferenz sollte mich später nach Phoenix führen. Netterweise durfte ich allerdings auch ein paar Tage privaten Urlaub an den USA-Trip anhängen, was ich sogleich gemacht habe:

Nach rund 21h Reisezeit kam ich abends um 23h Ortszeit in San Diego an. Durch die Zeitverschiebung verlängerte sich mein Tag um 8 Stunden, so dass ich gegen Mitternacht todmüde in mein Bett gefallen bin.
Am nächsten morgen ging es dann zu SeaWorld. Bei zunächst kühlem, aber im Laufe des Tages dann doch schön sommerlichem Klima, galt es alle möglichen Bewohner unserer Ozeane zu begutachten.

Der erste Halt brachte mich zur Delphin Show. Nachdem die ersten 13 Reihen als “Splash Zone” markiert waren, setzte ich mich etwas weiter oben ins weite Rund - was sich später auch als durchaus sinvoll erwiese hat.
eine Reihe von Delphinen sowie ein grosser Wal wurden dann vorgestellt und durfte ihre gelernten Kunststücke und Sprünge zeigen. Das ist sicherlich nichts, was Delphine in freier Wildbahn ohne Weiteres machen würden, aber SeaWorld unterhält eine Reihe an Labors sowie eine Rettungsabteilung für wilde Tiere. Ohne die Touristenattraktionen würde hier kein Geld zur Verfügung stehen, so dass dies den Park schon wieder ein wenig legitimiert.
Im Laufe der Show kam dann das Signal zur “SplashTime”: Alle Delphine sowie der Wal spritzten so viel Wasser in die ersten Reihen, wie sie konnten. Manche einer war sicherlich merhfach bis auf die Unterhose durchnässt… Und das beste: Schadenfreude ist international, und funktioniert in den USA genausogut, wie bei uns ;)
Die Restlichen Sehenswürdgkeiten im Park waren eine Reihe von riesigen Aquarien, sowie das ein oder andere Gehege mit Eisbären, Pinguinen etc.. In einer “BehindTheScenes”-Tour konnte ich einen Blick auf die Forschungseinrichtungen werfen und habe sogar einen Hai gestreichelt. Der war sicherlich noch jung, aber wer weiss, wie lebensgefährlich das war - auch wenn Kinder die Haie streicheln durften ;-)
Am späteren Nachmittag habe ich dann noch die Show DER Park-Attraktion schlechtin besucht: Shamu!
Auch wenn es inzwischen 7 Shamu’s gibt (jeder mit seinem eigenen Namen) so ist dieser Wal das ahrzeichen des Parks. Auch hier gab es wieder die “SplashTime”, aber auch diesmal hatte ich mir einen der hinteren Plätze gesichert, so dass ich danach trockenen Fusses zurück ins Hotel kam. Am Abend war ich dann noch mit bekannten schick essen, und bin dann relativ müde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen gings dann mit dem Taxi wieder zurück zum Flughafen, allerdings nicht um weiterzufliegen, sondern um den Mietwagen abzuholen. Damit gings dan aus San Diego raus richtung Norden, zum WildAnimalPark.

Ursprünglich als reine Tierfplege und -Forschungseinrichtung gegründet, ist dieser Park inzwischen auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf einem riesigen Areal sind hier viele Tiere untergebracht, die auf unserem ganzen Kontinent heimisch sind: Löwen, Tiger, Gazellen, Nashörner, Elefanten, etc.

Das ganze Areal an einem Tag abzulaufe ist fast nicht möglich, und die Gehege sind so gross angelegt, dass man viele der Tiere gar nicht so direkt vor die Augen bekommt. manchmal muss man sich mit dem Blick aus der Entfernung abfinden.
Beim Elephantengehege angekommen hatte ich das Glück, dass ein Baby-Elefant gerade seine ersten Gehversuche machte. Im Alter von 10 Tagen muss man fast schon Angst haben, dass der Mama-Elefant beim Aufrichten das Babys was kaputt macht. Es ist aber erstaunlich wie vorsichtig und behutsam Tiere mit dieser Grösse agieren können.

Ich bin dann noch am frühen Nachmittag aufgebrochen, um bei Tageslicht die Strecke nach Indio, in der Nähe von Palm Springs, hinter mich zu bringen. Der schnellste Weg wäre über den Highway gewesen, ich habe aber absichtlich die kruvenreiche Strecke durch die “noch” grünen Berge ausgewählt. Highway sollte ich noch genug vor mir haben, und so habe ich definitiv einen abwechslungsreichere und schöneren Landstrich gesehen.
Kurz vor dem Ziel ging es dann in Serpentinen den Berg runter ins Palm Valley, wo ich dann unterwegs an einem Aussichtspunkt die Sonne und den Überblick übers Tal genossen habe: Da lag es nun, ds berühmte Palm Springs, in dem sich scheints die ganze Prominenz rumtreibt. Auch wenn’s nicht drekt auf meinem Weg lag musste ich mir PalmSprings Downtown dann doch anschauen. Ich war allerdings n bischen enttäuscht, ist so n bischen wie vegas bei tag - und n promi hat man erst nicht gesehen, alles voller touristen.

An meinem letzten freien Tag bin ich dann in den JoshuaTree NationalPark aufgebrochen um eine Wanderung zu machen. Dieser NP ist einer der neusten in den USA, und liegt in den Bergen. Der Name lässt vermuten, dass es da auch Bäume gibt, in dem Teil, wo ich unterwegs war, war allerdings Wüste. Ausser ein paar sträuchern und Kakteen wächst da nichts. Nach einer 3stündigen Wanderung zur LostPalmOasis zeigten sich dann aber doch grosse Palmen, die aufgrund des dort vorhandenen Quellwassers gedeihen und so eine kleine Oase bilder.
Da ich die Sonne zu dieser Jahreszeit natürlich noch nicht gewohnt bin, hab ich mir gleich im Nacken und an den Unterarmen nen Sonnebrand geholt - mein Gesicht hatte ich mit Sonnencreme eingecremt.

Nach der Wanderung durch die Wüste gings dann 4h lang mit dem Auto nach Phoenix. Total entspanntest, aber auch langweiliges Fahren: Autopilot rein (Tempomat) und abgehts! Alle halbe Stunde kommt mal n Schild, dass ne Kurve kommt, das wars dann aber auch.

Inzwischen bin ich schon n paar Tage Phoenix auf der Konferenz und komme nicht mehr wirklich zum Sightseeing. Dafür bin ich aber im Arizon Biltmore Resort untergebracht, was an sich schon ne Sehenswürdigkeit ist. Hier würde ich unter normalen Umständen sicherlich nicht einchecken. in 2 Tagen gehts dann wieder zurück ins kalte Deutschland, wo es heute wohl erst wieder geschneit hat…

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Zum Abschluss das Beste

Die letzten drei Tage hab ich auf Zumami-jima verbracht, eine weitere Insel der Kerama Inseln. Nachdem ich ja bereits auf Tokashiki bestes Wetter, einen herrlichen Strand und beste Bedingungen zum Schnorcheln hatte, hat Zamami das aber noch getoppt.
Ein kleiner Wermutstropfen war, dass ich zu den beiden naechstgelegenen Straenden jeweils ca. 15-20 Minuten laufen muss(in Tokashiki war das Hotel direkt in Strandnaehe), dafuer ist das Schnorcheln am Furuzamimi Beach noch besser als in Aharen. Hier schwimmt man wirklich mit ganzen Fischherden zusammen! Heute erst habe ich - egal in welche Richtung ich mich gedreht hab - immer 10-20 Fische im Blick. Es schien fast so, als ob ich selber ein Fisch bin ;)
Davon aber nicht genug. Heute Nachmittag bin ich dann zum anderen Strand, Ama Beach, gelaufen. Dort habe ich gehofft, Schildkroeten zu finden, die bei Flut zur Futtersuche in Strandnaehe kommen. Kaum hatte ich meine Flossen und meine Taucherbrille angezogen und bin untergetaucht, da habe ich auch schon die erste Schildkroete gesehen! Sie war von meine Anwesenheit gaenzlich unbeeindruckt, so dass ich eine Mege Bilder machen konnte. Ihr Panzer war etwas sandig, und unter ihr schwammen drei Fische, die irgendwas von Ihrem Bauch gegessen haben.
Der Sonnenuntergang wollte dann zum perfekten Tag leider nicht gelingen. Die Sonne verschwand ein paar Minuten zu frueh in Wolken am Horizont - aber was will man mehr erwarten? :D

Ich wuerde ja gerne weiter bleiben, aber morgen geht  meine Faher nach Naha und dann gleich am Nachmittag mein Flieger nach Tokyo, von wo ich dann am Montag zurueck nach Deutschland fliege…

Schoen wars!!!

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Okinawa fuer den Weltfrieden

Heute bin ich mit der Fahre wieder nach Naha gefahren, um das Okinawa Peace Memorial Museum und den angrenzenden Park anzuschauen.
Auf Okinawa hat waehrend des zweiten Weltkriegs die einzige aber zugleich auch blutigste Schlacht auf japanischem Boden stattgefunden. Ueber 200.000 Menschen starben, darunter mehr als 100.000 Zivilisten.
In dem Museum war zwar der Grossteil auf Japanisch, es gab aber hier und da kurze Texte auf Englisch sowie Untertitel bei dem einen oder anderen Film. Nachdem die Amerikaner immer naeher in Japans Gewaesser vorgerueckt waren, habe sie 3 Monate lang die Insel mit Flugzeugen und von Schiffen bombardiert und beschossen. In diesem “thunder of steel” wurde fast alles auf Okinawa zerstoert. Pro Einwohner auf Okinawa wurden mehr als 10.000 Geschosse abgegeben. Im anschliessenden Krieg an Land wurde die Zivilbevoelkerung teils ungewollt in den Kampf verwickelt, wobei Kapitulation nicht zur Diskussion stand. Daher gab es Massenweise Selbstmorde unter der japanischen Bevoelkerung.
Bis zum heutigen Tag ist Okinawa mit ueber 200.000 Soldaten bevoelkert, die sich auf unzeahlige Militaerbasen verteilen.
Das Museum und der angeschlossene Park mit mehr als 30 Monumenten appeliert an eine Welt ohne Waffen und ohne Krieg. Aehnliches hatte ich ja schon vor 2 1/2 Jahren in Horishima gesehen, aber es ist immer wieder erschreckend, wie viel Leid der Krieg ueber alle Beteiligten und auch Unbeteiligten gebracht hat…

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Zu Land, in der Luft und zu Wasser

Mit meine Ueberfahrt von Naha nach Tokashiki-jima habe ich jetzt alle drei Forbewegungswege abgehakt. Mit einer kleinen Faehre bin ich gestern auf die groesste der Kerama Inseln gefahren, wo ich mir gestern in Aharen Beach fast den ersten Sonnenbrand geholt habe.
Wetter ist genial, Sonnenschein pur und herrliches Wasser. Direkt in der Bucht sind jede Menge Korallenriffe, so dass man auch ohne Tauchausruestung allein mit Schnorcheln einiges sehen kann. Die Fische schwimmen direkt neben einem, zum Greifen nah.

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Okinawa

Nachdem ich den Samstag mit einer tollen Hochzeit bei Bilderbuchwetter in Matsushima verbracht habe, gings dann heute morgen zum Flughafen nach Sendai, und dann weiter nach Naha auf Okinawa.
Da ich von Phillip, den ich in Nikko kennengelernt habe, wusste, dass die letzten Faehren auf die kleineren Inseln um 16h gehen, bin ich mit dem ersten Bus gleich zum Hafen gefahren. Als ich dann kurz vor vier da war, und mir das Ticket fuer die 16h Faehre kaufen wollte, hiess es, dass die Faehre bereits voll ist… Dafuer dass ich nirgends jemanden gesehen hab war das dann doch komisch. aber der ticketverkaeufer wollte sich nicht ueberzeugen lassen, dass ich keinen sitzplatz brauche. also muss ich jetzt doch eine nacht in naha verbringen und morgen frueh mein glueck nochmal versuchen. Dafuer hab ich nen feinen kleinen backpacker gefunden, der mich an meine weltreise erinnert, weils genauso chillig ist.
Wetter ist gut, schwuehl, aber vor allem warm :D
morgen wird dann erstmalig die badehose ausgepackt.

in diesem sinne gruesse ins kalte deutschland

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Sapporo

Die erste Woche neigt sich dem Ende zu.
Inzwischen bin ich in Sapporo, der Haupstadt von Hokkaido, angekommen. Nach Tokyo das erste mal wieder richtig was los, ist immerhin die zur Zeit am schnellsten wachsende Stadt in Japan.

Gestern war ich noch fuer einen Tag in Noboribetsu, ein Ort an dem die groesste natuerliche Warmwasserquelle Japans ist. Natuerlich auch hier wieder vulkanisch bedingt, was man dann in der Stadt auch riecht - lecker Schwefel ;) Eher zufaellig habe ich dann meine Eltern getroffen, die an dem Tag auch dort waren, aber sonst in Sapporo uebernachten. Heute abend gehn wir dann gemeinsam Essen um dann morgen nach Sendai zu fahren, wo am Samstag dann die Hochzeit stattfindet.

Den heutigen Tag verbringe ich erstmal im Internet (siehe dieser Beitrag und auch die ersten Bilder unter “Galleries - Japan2008″) um auch meinen neuen MP3 Player endlich mit Musik zu laden. Den Rest werd ich schlendernd durch Sapporo verbringen, vielleicht ein bischen shoppen, aber sonst nichts spektakulaeres. Grossstaedte (schreibt man das wirklich mit 3 “s”? Ich hab hier kein schrfes S) bieten ja meist nicht so viel touristisches bis auf n paar Museen.

Am Sonntag gehts dann mit dem Flieger nach Okinawa, von wo ich dann versuchen werde wieder was zu schreiben.

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Das Leben ist wie ein Onigiri

Frei nach Forrest Gump habe ich feststellen muessen, dass man nicht nur bei der Pralinenschachtel sondern auch bei Onigiris (kleine Reisecken mit Fuellung) nie weiss was man bekommt. Da ich ja kein japanisch lesen kann, ist es immer wieder interessant, was ich mir diesmal zum essen gekauft habe ;)

Aber nun zu Hokkaido: Nachdem ich morgens um 8h los bin hatte ich dann gute 10 Stunden spaeter mein Ziel - Toya-ko auf Hokkaido - erreicht. Da es hier schon ab 5h dunkel ist, und auch die Tourisinfo schon zu war, habe ich ein wenig gebraucht, um mein Hotel zu finden. Ich wurde dafuer dann aber mit einem riesigen japanischen Abendessen belohnt (Heute Abend gibts nochmal eins, da kann ich vielleicht n Foto machen).
Nachdem ich dann fast alles probiert habe, und bis auf das komische Schalentier auch fast alle gegessen hatte, bin ich dann auf meine Matratze auf Tatami-Matten eingeschlafen.

Heute dann habe ich mich bei der Touristinfo schlau gemacht, wo hier denn die Wanderwege sind. Leider gibt es hier nur kleinere Berge bzw. Vulkane, so dass ich mir gleich drei Wanderungen vorgenommen habe.

zuallererst bin ich vom See an dem Toya-Onsen liegt ueber einen pass zu einem noch aktiven Vulkancrater gewandert. Dort konnte ich dann aufsteigenden Rauch und verwuestete Gebaeude vom letzten Lavaausbruch im Jahr 2000 sehen.

Danach gings mit dem Bus wieder in die Stadt, wo ich dann nen kleinen Schlenker in die direkte angrenzenden huegel gemacht habe. Die Japaner haben hier sogar den normalen Waldpfad mit grossen Steinen ausgelegt, dass man nicht auf erdboden laufen muss. dass da nicht geteert war dann aber auch alles. Durch den Wald laufend konnte ich das Farbenspiel der laubbaeume sehen, und am gipfel gab es dann eine herrliche aussicht auf den See.

Der dritte Teil war dann etwas kritischer, weil mir der bus rausgegangen ist. hinlaufen waeren 6km gewesen, so dass ich versucht habe per anhalter hinzukommen - hat sogar auch geklappt. ein netter japaner hat mich zum grossen parkplatz am fusse des mount uzu gebracht. das ist der groesste vulkan in der gegend, direkt daneben sein kleine bruder, der in den jahren 1945-1947 500meter hoch gewachsen und damit erst enstanden ist.
wegen der jederzeit moeglichen ausbrueche gibt es keine wanderwege auf die vulkane, man kann aber mit einer seilbahn hochfahren und dann am krater entlang wandern. die aussicht von dort war dann noch besser als die bisherigen am tag. leider war der groesste berg hier in der gegend von wolken verschleiert, man konnte ihn aber dank der doch guten sicht gut erkennen.
fuer den rueckweg gab es dann zum glueck doch einen bus der mich wieder zurueck in die stadt gebracht hat.

zum abschluss habe ich mir dann noch ein Onsen gegoennt. das ist die japanische art eines oeffentlichen badhauses. man waescht sich erst gruendlich und steigt dann in die verschiedenen wasserbecken. je nach art des badhauses koennen dass ueber 20 becken auf mehreren stockwerken sein, die dann teilweise auch noch unter freiem himmel angelegt sind.
das war genau das richtige nach einem anstrengenden wandertag.

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Big in Japan

Gestern bin ich nach ruhigem Flug und erstaunlich viel Schlaf gut in Tokyo gelandet. Eigentlich wollte ich danach gleich nach Nikko weiter, davor bin ich aber noch nach “electronic city” um mir nen MP3 Plazer zu kaufen. Wie ich jetzt erst mitbekommen habe, ist aber der Yen-Kurs in den letzten Tage um 20% gestiegen - mal schaun obs dann immer noch billiger war.

Danach bin ich erstmal mit dem Schnellzug “Shinkansen” in Richtung Nikko, um dann mit einem “local train” weiterzukommen. Obwohl ich vor 2 Jahren schonmal hier war, wars doch etwas fremd, als ich dann aber die Jugendherberge gefunden hatte, konnte ich mich schliesslich erinnern. Nach einer guten Schuessel Ramen Suppe und nem schoenen Bad nach japanischer Art bin ich dann recht frueh ins Bett. Der Jetlag hielt sich aber diesmal gluecklicherweise in Grenzen.

Heute Morgen dann sass ich schon um 7.30h am Fruehstuck um dann kurz nach 8h an den Tempeln zu sein. Gute Entscheidung wie sich spaeter herausstellte, denn nach rund einer Stunde kamen schon die ersten Buss mit Reisegruppen, so dass alles recht schnell ueberlaufen war. Dummerweise kommt zu dem Wochenende noch dazu, dass am Montag Feiertag ist, so dass halb Japan scheints in Nikko ist.
Von meinem Plan, nach der Besichtigung der Tempel mit dem Bus weiter zu einem See zu fahren, wurde mir in der Touriinfo abgeraten. Statt wie normalerweise mit einer Stunde waere wegen akutem Stau mit 4-6 Stunden zu rechnen. Also habe ich mir einen guten Hike empfehlen lassen, und bin direkt von Nikko aus in die Berge.
Durch den Wald ging es mit zwei kleineren Zwischengipfeln (ca. 800m) bis auf 1103m. Von dort hatte ich eine herrliche Aussicht auf die Berge um Nikko und die teilweise bis zu 2500m hohen Gipfel. Schnee liegt hier allerdings noch keiner.
Nach einer kleine Mittagspause bin ich dann auf der anderen Seite wieder abgestiegen. Wieder im Tal angekommen gab es auf dem Rundweg noch eine Reihe von steinernen Buddahstatuen zu bestaunen, die aber teilweise schon alterbedingt zusammengebrochen sind.

Morgen geht`s dann auch schon weiter. Vraussichtlich den ganzen Tag mit dem Zug nach Hokkaido. Mal schauen obs dort endlich kaelter wird, nachdem es hier tagsueber noch angenehme 16-18 Grad sind.

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Reise nach Japan

Morgen geht’s endlich wieder auf die Reise. Diesmal zum zweiten mal nach Japan.

Mein Bruder heiratet dort im traditionellen japanischen Stil in einem Shinto Schrein. Wird bestimmt interessant.

Nachdem ich bei meinem letzten Japan-Trip die meissten interessanten Sache gesehen habe, schau ich mir diesmal Hokkaido weit im Norden an und fliege in der zweiten Woche nach Okinawa. Dort herrscht schon subtropisches Klima, so dass ich vielleicht ne Runde surfen oder tauchen gehen kann.

Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

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verspätetes Weihnachtsgeschenk

leider ist der Weihnachtsmann irgendwo in Polen stecken geblieben, vermutlich haben sie ihm die Rentiere geklaut oder so. ;)

Aber jetzt ist der da, der neue Blog!

Noch schöner, noch besser, noch lesenswerter. Viel Spass beim durchstöbern von alten und neuen Einträgen.

Euer Weihnachtsmann

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