March 29, 2010 at 4:48
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ist schon wieder ne ganze weile her, dass ich was geschrieben habe. ist aber dafuer auch ne ganze menge passiert: die tage im kalender sind viel zu schnell verflogen, waehrend ich in boracay am strand lag. hier mal n ausflug zum kitesurfer-strand, einen tag tauchen, aber alles in allem viel ausgeruht und sonne getankt! das treffen mit hannes un marina hat sich dann aber ein wenig verzoegert. als dann klar war, wie man nach sibuyan kommt, bin ich eines tages morgens um 5h aufgebrochen um nach roxas zur fahre zu kommen. boot, bus, minivan, tricycle - alles dabei. der captain des bootes wurde war darueber informiert, dass ich komme, und sollte daher auf mich warten, fuer den fall dass ich mich verspaete. gegen 10h sollte das boot ablegen, ich war um kurz nach 10h im hafen und musste feststellen, dass das boot 5min vorher ohne mich los ist… der captain hatte einfach abgelegt, als 2 andere europaer an bord gingen, in der annahme ich sei einer davon. als ich dann so am hafen stand musste ich mich dann entscheiden ob ich 2 weitere tage warte, oder ob ich woanders hinreise. letzteres hat mich dann per bus und faehre auf die insel negros gebracht, wo ich von bacalaud gen sueden nach sipalay an der sugar beach gefahren bin. nach 15h reise stand ich dann barfuss im sand des sugar beach musste aber feststellen, dass es gar nicht so einfach ist abends um halb elf noch n zimmer zu bekommen. zum glueck hatte der scheizer gary noch eine bambushuette frei, so dass ich dann doch ein bett und nicht nur meine haengematte am strand hatte.
in sugar beach war dann mal so richtig schoener strand, ruhe und einfach entspannung pur. im gegensatz zu boracay ist es dort nicht mal im ansatz so laut um umtriebig, und erstmal bin ich auf ein paar mehr backpacker und aussteiger getroffen als bisher. sofort habe ich mich wieder wie auf meiner weltreise von vor 5 jahren gefuehlt, als all die reisenden von ihren bisherigen erfahreungen berichtet haben. nach einer fast durchgespielten billard-nacht war ich dann am naechsten tag nochmal tauchen und hab mir ein altes frachtschiffwrack angeschaut.
nach den beiden tagen musste ich dann auch schon weiter, da ich ja hannes und marina doch noch treffen wollte. so gings per bus zurueck ueber bacalaud per flug nach manila und mit nachtbus dann richtung donsol.
kaum in pilar angekommen - seit fuenf minuten beim fruehstueck sitzend - sah ich dann wie marina und hannes am hafen ankamen und wie immer gleich von einheimischen belagert wurden. nach der kurzen und herzlichen wiedersehensfreude (wir hatten uns ja erst 4 wochen vorher in deutschland gesehen) ging es dann nach donsol.
in donsol haben wir nach einem kleinen firefly-bootstrip am vorabend - ich hatte gehofft mehr gluehwuermchen zu sehen - sind wir dann morgens um 7h mit dem boot raus um die walhaie zu sehen. mit flossen und schnorchel bewaffnet und mit drei einheimischen an bord die wie im ausguck nach den riesenfichen ausschau hielten haben wir dann nach einiger suche den ersten walhai gesichtet. “go, go, go!” war dann die ansage, die uns alle ins wasser zum whalhai springen lies und kaum hatte man sich gesammelt so schwamm der hai direkt auf mich zu - mit seinem riesen maul halb geoffnet. ich konnte ich dann fuer einige zeit neben ihm herschwimmen und das fast 10m grosse tier beobachten. nach einige zeit tauchen die dann wieder tiefer ab, so dass man im dem truebn planktonwasser nicht mehr viel erkennt, und zurueck auf dem boot nach den naechsten schwanzflossen, die aus dem wasser ragen, ausschau haelt.
es ist schon faszinierend, mit welcher ruhe und sanfheit der größte aller noch lebenden haie und gleichzeitig der größte lebende bekannte fisch durchs wasser gleitet. nach einigen weiteren kleineren walhaien haben wir dann noch einen gesehen der sicherlich groesser als 10m war bis wir dann erschoepft aber gluecklich zurueck an land gingen.
heute morgen sind wir nun nach kurzem zwischenstop in legazpi am fuss des vulkans mayon mit dem nachtbus in manila angekommen um heute abend schon wieder weiter nach banaue zu den reisterassen zu fahren.
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March 17, 2010 at 13:04
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nachdem unsere tauchaktivitaeten in puerto galera abgeschlossen waren, sind wir an einem 14stuendigen reisetag nach boracay gefahren. erst 3,5 stunden jeepney (umgebaute alte army-busse) anschliessend 4 stunden im minivan um dann 4 stunden mit faehre und anschliessend 3 minuten mit speedboat nach boracay zu kommen. da habe ich heute meinen ersten richtigen urlaubstag verbracht: ausgeschlafen, gefruehstueckt, badehose gekauft (habe meine in der tauchbasis vergessen) und dann den ganzen tag am strand - einmal kurz im wasser gewesen - und sonst in meiner haengematte am strand gefaulenzt.
inzwischen sind auch marina und hannes gelandet, die wir evtl. morgen treffen.
neue bilder gibts auch wieder
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March 12, 2010 at 10:45
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Das Wiedersehen mit Macke und Betty nach fast einem halben Jahr war super! Es ist auch immer wieder schoen festzustellen, wie vertraut man sich in keurzestes Zeit wieder ist - als ob man sich erst gestern zuletzt gesehen haette. Inzwischen sind Mackes Eltern auch wieder gut in Deutschland gelandet.
Nachdem wir den ersten Abend noch zu fuenft verbracht haben, sassen wir am 2ten Abend bis tief in die Nacht zu dritt beisammen und ich habe den beiden und ihren erzaehlungen gelauscht - soviel halt moeglich ist in der kurzen zeit. den rest gibts an einem der hoffentlich noch zahlreichen strandtage.
Unser erster stop nach manila fuehrte und an einen der kleinsten und mit seinen fast 60 vulkankegeln, davon viele aktive, zugleich auch einer der gefaehrlichsten vulkane der welt - den taal vulkan. zu dritt plus fahrer gong es im kleinen tricycele - einem motorrad mit beiwagen - die serpentinestrasse hinunter zum see, in dessen mitte sich der vulkan erhebt. nach einer kurzen bootsfahrt standen wir dann nach 45minuten aufstieg am kraterrand und konnten einen blick ins innere werfen, wo ein smaragdgruener vulkansee zum baden einlaed
darauf haben wir dann aber verzichtet, genauso wie auf die pferde. es gab niemanden der nicht auf dem pferderuecken sich den aufstieg zum vulkan erspart hat.
Heute sind wir inzwischen in der naehe von puerto galera am sabang beach wo wir ein paar tage halt machen. macke und betty muessen sich die zeit allerdings meist ohne mich vertreiben, da ich heute angefangen habe, die naechsten 3-4 tage einen tauchkurs zu machen. heute ging es nach einer ersten einheit im pool schon ins meer, wo ich die schweerelosigkeit beim tauchen geniessen konnte. einfach geil! gesehen habe ich auch schon einiges, was aber noch besser wird, wenn wir statt am riff direkt am strand mit dem speedboat an weiter weg gelegene tauschplaetze fahren. freu mich schon! am nachmittag nehmen wir dann noch macke und betty mit, die dann die unterwasserwelt mit dem schnorchel erkunden werden.
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March 7, 2010 at 12:34
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So, da bin ich also. Endlich wieder in Suedostasien. Als ich in Manila aus dem Flieger stieg, kam mir so manches bekannt vor, ohne jemals schon hier gewesen zu sein. endlich wieder reisefieber! Aber der Reihe nach.
Es war ja keine Ueberraschung mehr, so dass ich wegen dem Neuschnee sicherheitshalber ein bischen frueher zur ubahn gelaufen bin. Eigentlich fahren die alle zehn minuten, aber nach 15 minuten wartezeit kam dann doch eine bahn, die mich rechtzeitig zum hauptbahnhof brachte. dort angekommen hatte der ICE aus muenchen natuerlich auch verspaetung, so dass ich mit 20minuten verspaetung in stuttgart losgefahren bin. Der zeitpuffer liess mich aber gemuetlich meinen flieger erreichen, der dann aber wieder mit ueber einer halben stunde in frankfurt losgeflogen ist.
in hongkong (man sollte meinen, das ist auch schon asien, aber kein vergleich zu manila) war der knapp bemessene anschlussflug dank express-behandlung kein problem, so dass dann schlussendlich puenktlich in manila angekommen bin.
Mit dem Taxi gings dann in die city - wie immer aufregend im chaos-verkehr und mit defekter klimaanlage. im hotel angekommen musste ich natuerlich nochmal warten, aber nach ner halben stunde war mein zimmer dann fertig. rucksack abstellen, klamotten umziehen, und ab in die stadt. Nachdem ich auf dem flug relativ wenig schlafen konnte, wusste ich, dass der tag hart wird. daher hab ich mir gleich das alte stadtzentrum vorgenommen - intramuros. zur spanischhen kolonialzeit erbaut, gibt es hier ein viertel das von einem graben mit hohen mauern umgeben ist. in dem gruenguertel vor den mauern ist ein golfplatz angelegt, innen gibts es noch einige wenige erhaltene gebaeude. der rest wurde von den japanern im 2ten weltkrieg plattgemacht. im fort santiago spielte die geschichte des helden aller filippinos - rizal. er wurde aufgrund fiktiver anschuldigungen dort festgehalten und danach von einem 60-koepfigen erschiessungkommando exekutiert. danach brach der unabhaengigkeitskrieg aus, und die philippinen wurden die spanischen besatzer los.
nachdem mein hostel nicht in der altstadt sondern etwas ausserhalb lieg, bin ich heeuute vermutlich ueber 5km gelaufen, so dass die dusche und das abendessen eine wahre freude waren. auch wenns nur chicken und fried rice gab.
es ist jetzt halb acht, und seit fast einer stunde ist es schon dunkel. so langsam macht sich dann doch die muedigkeit breit - nach einer hoffentlich durchgeschlafenen nacht, werde ich dann morgen betty, macke und seine eltern treffen.
Bilder gibt’s inzwischen links im menu unter “Galleries - Philippinen”
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March 5, 2010 at 20:17
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“In der kommenden Nacht erreicht uns von Norden her ein kleines, aber kräftiges Tief mit arktischer Polarluft. In der kommenden Nacht zum Samstag erreicht uns von Norden ein Schneefallgebiet, dabei schneit es zeit- und gebietsweise kräftig, so dass allgemein mit 5 bis 15 cm Neuschnee bis zum Morgen gerechnet werden muss.”
So liest sich die Wettervorhersage heute Abend. Ich hocke derweil in meinem Zimmer und packe meine Sachen für die Philippinen. Werde morgen wohl doch ne lange Hose anziehen
In Manila erwarten mich dann aber nach gut 16 Stunden Reisezeit 30 Grad im Schatten.
Am Nachmittag werde ich mich erstmal akklimatisieren um dann am nächsten Tag Betty, Macke und seine Eltern zu treffen. Wie es danach weitergeht wird dann zu dritt geplant, nachdem Macke’s Eltern am folgenden Tag zurück nach Deutschland fliegen.
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